Barry Manilow legt Pause von Live-Auftritten ein
Der 83-jährige Sänger gibt bekannt, dass er sich bis Oktober von der Bühne zurückziehen wird.
Barry Manilow legt eine Tourpause ein, weil er sich "zu sehr verausgabt" hat.
Der 83-jährige Sänger sagte seine Shows im Rahmen seiner Las-Vegas-Residency im Westgate Las Vegas Resort and Casino am Freitag (21. August) und Samstag (22. August) kurzfristig ab. Nun bestätigte er, dass er sich bis Oktober von der Bühne zurückziehen wird, um auf seine Gesundheit zu achten. In einem Instagram-Statement erklärte der 'Mandy'-Interpret: "Ich möchte, dass ihr die Ersten seid, die erfahren, dass wir eine kurze Pause einlegen werden. Wir haben gerade eine fantastische Sommertour beendet: 29 Shows in 68 Tagen. Die Shows waren fantastisch. Das Publikum war fantastisch. Und ich klang fantastisch. Aber offenbar haben wir uns ein bisschen zu sehr verausgabt."
Anschließend stellte Barry klar, dass nun eine Pause nötig sei. Am 8. Oktober wolle er ins Westgate Las Vegas zurückkehren und wieder "wie ein Vögelchen" singen. "Ich hoffe, euch dann zu sehen", fügte er hinzu. Neue Termine für seine Residenz sollen in der kommenden Woche bekannt gegeben werden.
Der 'Copacabana'-Künstler hatte bereits im Februar Auftritte in Las Vegas sowie den Start seiner Arena-Tour im Februar und März abgesagt. Auch seine für April geplanten Konzerte fanden nicht statt, da er nach eigener Aussage noch "nicht ganz bereit" für die Rückkehr auf die Bühne war. Im Dezember 2025 war bei Barry Lungenkrebs im Stadium 1 diagnostiziert worden. Die Erkrankung wurde bei einer MRT-Untersuchung entdeckt, nachdem er von wiederholten Bronchitis-Episoden berichtet hatte. Daraufhin wurde ihm bei einer Lobektomie ein "krebsartiger Tumor" aus dem linken Lungenflügel entfernt.
Drei Monate später bestätigte der 'Can't Smile Without You'-Interpret, krebsfrei zu sein. Zuletzt erklärte Barry, er habe wegen seiner erfolgreichen Karriere "nie" geglaubt, dass der Krebs ihn "erwischen" würde. Im Mai schilderte er im Interview mit der Zeitung 'Los Angeles Times': "Ich bin zu beschäftigt. Ziemlich dumm. Mir wurde klar, dass ich immer der Anführer war – der Anführer der Band, der Anführer eines Publikums. Aber bei dieser Sache war ich nicht der Anführer." Das sei eine große Lektion für ihn gewesen: "Ich musste mich auf alle anderen verlassen."
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